IM LANDESHAUSPrävention in der Gesundheitspolitik Unter dem Motto Prävention, was bringst das: Kostendämpfung und / oder Lebensqualität? diskutierte am Mittwochabend ein vierzigköpfiges fachlich interessiertes Publikum mit hochkarätigen Referenten über Möglichkeiten und finanzielle Auswirkungen der Gesundheitsprävention. Die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ursula Sassen, hatte gemeinsam mit Hans-Peter Küchenmeister, Vorsitzender des Gesprächskreises Gesundheit in der CDU, zu diesem Landeshausgespräch eingeladen. In seinem Eröffnungsvortrag untermauerte Prof. Dr. Fritz Beske vom gleichnamigen Institut in Kiel, dass Prävention das Gesundheitssystem finanziell nicht wesentlich entlasten könne. Einsparungen werden durch höhere Kosten im Alter wieder aufgezehrt. Prävention könne jedoch die Lebensqualität und Lebenserwartung eines jeden einzelnen steigern. Prof. Dr. Matthias Köhler von den Reha-Kliniken Damp belegte die steigende Lebenserwartung anhand wissenschaftlicher Forschung eindrücklich und erläuterte, was jeder für sich schon durch kleine Veränderungen im Alltagsverhalten bewirken könne. Regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung senken das Risiko an Diabetes zu erkranken. Dr. Michael Tiemann von der AOK Nordwest stellte nicht nur die gesetzlichen Grundlagen für die Gesundheitsprävention in Deutschland vor. Er veranschaulichte auch, was die Gesetzlichen Krankenkassen bereits an Anreizsystemen und Maßnahmen zur Gesundheitsprävention entwickelt hätten. Kooperationen mit Ärzten und Sportverbänden liefen in NRW sehr erfolgreich. Dieses Modell ließe sich auch auf Schleswig-Holstein übertragen. Um gesund zu leben, bedarf es viel Eigeninitiative, betonte Dr. Monika Schliffke. Hausärzte und Allgemeinmediziner kennen ihre Patienten und deren Umfeld. Sie sind daher ideale Präventionsberater. Dr. Michael Brandt von der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein konnte den Erfolg von Prävention für sein Fachgebiet besonders deutlich darstellen. Regelmäßige Zahnpflege und zahnärztliche Prophylaxe haben dazu geführt, dass in den letzten 30 Jahren die Kariesbildung bei Kindern kontinuierlich zurückgegangen ist. Hier ist Schleswig-Holstein Vorreiter! Mit zahlreichen Anregungen für die aktuelle politische Arbeit in der Tasche verabschiedete Ursula Sassen die Gäste. Dieser Abend hat gezeigt, dass jeder selbst schon durch Änderung des Lebenswandels viel für seine Gesundheit tun kann. Eigeninitiative und Selbstverantwortung, gestärkt durch fachliche Begleitung, sind der entscheidende Schritt zur Gesundheitsprävention. Eine allumfassende Prävention auf Staatskosten ist nicht finanzierbar, so die gesundheitspolitische Sprecherin abschließend.
Verbesserungen in der
Pflegequalität durch den MDK bestätigt Als Mitte der Woche pünktlich einen Tag vor dem Tag der Pflege die aktuellen Bewertungen der Pflegeeinrichtungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) bekannt wurde, zeigte sich die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ursula Sassen, zuversichtlich. In der durchschnittlichen Gesamtnote für die Pflege in den Heimen verbesserte sich Schleswig-Holstein auf die Note 1,8. Bei der ambulanten Pflege durch Pflegedienste auf die Note 2,1. Damit schneidet Schleswig-Holstein deutlich besser ab als zu Beginn der Qualitätsprüfung vor zwei Jahren. Allerdings muss in den Bewertungskriterien noch stärker die menschliche Zuwendung durch gute Pflege berücksichtigt werden. Dieses ist wichtiger als eine perfekte Ausstattung, so Sassen. Gleichzeitig sei die Weiterentwicklung im Bereich der Pflegestruktur und der Pflegeberufe für den Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg eine Verpflichtung. Hier müssten kontinuierliche Fortschritte gemacht werden. Unumgänglich sei vor allem eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Pflegekräfte. Es sei wichtig auch dieser Berufsgruppe eine bessere berufliche Perspektive und Entwicklungschancen einzuräumen. Angesichts des Fachkräftemangels sei es darüber hinaus unbefriedigend, dass Ausbildungswillige durch die monatlichen Gebühren, welche einen Großteil der Ausbildungsvergütung aufzehren, abgeschreckt werden, so Sassen. CDU-Landtagsfraktion
informiert sich über die Notarztversorgung in Lütjenburg Die Änderung des Gesundheitsdienstgesetzes ist erforderlich, um die Landesregierung zu ermächtigen, unter anderem eine Hygieneverordnung für Krankenhäuser zu erlassen und Anpassungen im Rettungsdienstgesetz an EU-Vorschriften zu ermöglichen. Aus diesem Anlass waren im Fraktionsarbeitskreis Soziales und Gesundheit auf Anregung des Abgeordneten Werner Kalinka Hermann Kühl und Matthias Potrafky vom Aktionsbündnis Rettet den Notarzt Lütjenburg" zu Gast. Detailliert und durch viele Daten untermauert schilderten Sie die lokale Problematik der Notarztversorgung und das daraus entstandene Anliegen des Aktionsbündnisses. Die Gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ursula Sassen, zeigte Verständnis für die Argumente. Entscheidend sei, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten würden und innerhalb der festgelegten Frist Hilfe geleistet werde. Zu einer flächendeckenden ärztlichen Versorgung, für die die CDU sich einsetzt, gehört auch eine entsprechende Notarztversorgung. Es ist wichtig, dass alle Entscheidungsträger ihren Beitrag dazu leisten, dass sich die Einwohner und die Feriengäste sicher fühlen, wenn es um ihre Gesundheit geht, so Sassen.
von links: Werner Kalinka, Hermann Kühl, Ursula Sassen, Heike Franzen und Matthias Potrafky Fraktionsarbeitskreis Soziales
im Gespräch mit der Kassenärztlichen Vereinigung Am heutigen Donnerstag haben sich die Arbeitskreise Sozialpolitik der Koalitionsfraktionen mit der Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung, Frau Dr. Kreuz, und Sozialminister Dr. Garg zu einem intensiven Austausch zur flächendeckenden ärztlichen Versorgung in Schleswig-Holstein getroffen.
Darüber hinaus ist die Errichtung von Zweitpraxen ein geeignetes
Mittel, dem Fachärztemangel in ländlichen Regionen zu begegnen.
Wir werden diesbezüglich alle vorhandenen Möglichkeiten ausschöpften,
so Ursula Sassen, gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion. Nach langen und schwierigen Verhandlungen einigten sich in der zurückliegenden
Woche alle Fraktionen des schleswig-holsteinischen Landtages außer
den LINKEN auf einen gemeinsamen Text für eine Änderung der
Landesverfassung. Das Gesetz zur Änderung der Verfassung wird noch
in diesem Monat in erster Lesung im Landtag behandelt. (1) Kinder und Jugendliche stehen unter dem besonderen Schutz des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der anderen Träger der öffentlichen Verwaltung. (2) Bei der Schaffung und Erhaltung kindgerechter Lebensverhältnisse ist dem besonderen Schutz von Kindern und ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen Rechnung zu tragen. (3) Kinder und Jugendliche sind Träger von Rechten. Sie haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung, auf Bildung, auf soziale Sicherheit und auf die Förderung ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten. Die Verhandlungsführerin für die CDU-Landtagsfraktion, die sozialpolitische Sprecherin, Ursula Sassen, begrüßte die Einigung mit den anderen Parteien. Sie wertete den Tag als Erfolg für die Kinder in Schleswig-Holstein. Um den ausgehandelten Kompromiss zu erreichen, hätten sich alle Fraktionen weit von Ihren ursprünglichen Vorstellungen entfernen müssen, so Sassen. Eingliederungshilfen auf dem
Prüfstand
Lübecker Stadtteil Buntekuh
als Vorzeigeprojekt Dieser Stadtteil wird mit dem Förderprogramm der Bundesregierung
Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die soziale Stadt
unterstützt. Im Lübecker Stadtteil Buntekuh wird Dank des Engagements der Mitarbeiterinnen des Buntekuh-Büros und eines hervorragenden Quartiermanagements vorbildliche Arbeit geleistet, die sicher auch auf andere Problemquartiere übertragbar ist, so die Vorsitzenden des Fraktionsarbeitskreises Soziales, Ursula Sassen und des Fraktionsarbeitskreises Bildung Heike Franzen. |
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